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Heimat

 

Heimat, bittersüßes Wort,

bist mal hier und bist mal dort.

 

Flüchtig, wie ein Blatt im Wind,

machst sehnsüchtig dich zu fangen,

doch bist mir zu geschwind,

mein Herz fängt an zu bangen.

 

Heimat, schmerzliches Gefühl,

da wo es einst warm war, ist es jetzt so kühl.

 

Verzweifelt sucht´ich dich, Heimat, überall,

im Herzen der andern, an Orten so fern,

doch fand statt dir nur Rauch und Schall,

du warst wie ein leuchtend weitentfernter Stern.

 

Heimat, lang vermisster Ort,

zeigst dich kurz und bist schon wieder fort.

 

Wenn ich beende die Suche nach dir,

nicht länger hinterdrein hetze,

mich einfach nur zur Ruhe setze,

erlöst mich das wilde, ungestüme Tier

 

Und ich singe die Lieder, die einst so tröstlich,

freue mich, weine und lasse dich los, 

genieße den Augenblick der so köstlich,

bis du mir plötzlich liegst im Schoß.

 

Heimat, unerwarteter Besuch,

so löst sich der selbsternannte Fluch.

 

Vor Glück könnt ich weinen und tanzen zugleich,

ich kann es kaum glauben,

dies Gefühl wird mir nie mehr jemand rauben,

behaltet das Geld dieser Welt: Ich bin reich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Chancen

 

Denk ich an die Zeit zurück,

ist´s mir als hätten dich Engel geschickt.

 

Wär ich ein Vögelein flög ich zu dir,

doch ohne Zeitreise bleib ich all hier.

 

Chancen im Leben kommen und gehen,

doch wenn wir sie zweimal lassen stehen,

 

schließen sich Türen - die Vergangenheit lässt

sich nicht ein und ausladen, wie Gäste zum Fest.

 

Hätte, Könnte, Würde... die Traurigkeit fließt,

versickert im Boden bis er sich schließt.

 

Hoffnung entspringt einem Samenkorn

auch wenn er noch immer sticht der Sporn.

 

Erkenntnis geht mir ihr Hand in Hand -

heute bin ich offen für das Glück ich einst fand.

 

Es bleibt mir nichts als Dankbarkeit

und der Wagemut - ich bin bereit!